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Aktuelles Du hast immer eine Wahl: 110!
10.11.2016
ÖPNV-Kampagne soll Sicherheitsgefühl der Fahrgäste stärken
Plakatmotiv
Egal, ob man tagsüber oder in den Abendstunden unterwegs ist, die Fahrt in Bus und Bahn soll sicher sein und die Fahrgäste sollen sich gut aufgehoben fühlen. Allerdings gibt es immer wieder Situationen in denen sich Menschen unwohl fühlen, weil andere Fahrgäste zum Beispiel rumpöbeln und andere beleidigen. Die Verkehrsunternehmen und -verbünde wollen mit einer ÖPNV-Zivilcouragekampagne aufklären und vor allem Frauen dazu ermutigen, sich nicht verunsichern zu lassen.
Sicherheit im Nahverkehr ist ein Dauerthema. Obwohl die Zahl der Straftaten objektiv nicht gestiegen ist, fühlen sich doch viele Menschen – allen voran die weiblichen Fahrgäste – in bestimmten Situationen unwohl. Die Akteure des Nahverkehrs in Nordrhein-Westfalen, also Verkehrsunternehmen, -verbünde, Politik und Institutionen, nehmen diese Ängste sehr ernst. Mit der Aktion wenden sie sich direkt an die Menschen – an Fahrgäste, aber auch an das Fahr- und Servicepersonal. Ziel ist es, für Auffälligkeiten zu sensibilisieren und ihnen konkrete Tipps für das richtige Verhalten in brenzligen Situationen an die Hand zu geben. Eine zentrale Botschaft lautet: Du hast immer eine Wahl: 110!

NRW-Verkehrsminister besucht Veranstalltung in Duisburg
In ganz Nordrhein-Westfalen werben Plakate an Bahnhöfen, Haltestellen und in Fahrzeugen mit dem Slogan „Soviel ist sicher. Du hast immer eine Wahl: 110!“ für mehr Zivilcourage und informieren über richtige Verhaltensweisen in brenzligen Situationen. Außerdem finden an den Hauptbahnhöfen mit den „6-Säulen-der-Sicherheit“ Promotionaktionen statt. Am 11. November stehen die Säulen der Sicherheit für drei Tage in Oberhausen, ab dem 14. November in Bielefeld, ab dem 17. November in Duisburg und ab dem 21. November in Köln. Am 18. November nimmt NRW-Verkehrsminister Michael Groschek in Duisburg an einer Diskussionsrunde teil. Die Moderation übernimmt Kampagnenbotschafterin Sabine Heinrich, die neben dem Minister Fahr- und Servicepersonal, Sicherheitsbeauftragten sowie Fahrgäste zum offenen Gespräch einlädt.