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Aktuelles VIAS übernimmt Erft-Schwalm-Netz
16.04.2015
Verkehrsvertrag über zwölf Jahre mit neuem Betreiber abgeschlossen
Sie sehen eine Studie eines Alstom-Triebwagens
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Nahverkehr Rheinland (NVR) haben die Regionalbahn-Linien RB 34 und RB 38 an die VIAS vergeben. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen übernimmt den Betrieb ab Dezember 2017.
Die VIAS ist eine 100% Tochter der mittelständischen R.A.T.H. GmbH aus Düren und gemeinsam mit dem Kreis Düren Gesellschafter der Rurtalbahn. Die R.A.T.H. GmbH ist im Schienenpersonennahverkehr, im internationalen Güterverkehr und als Eisenbahninfrastrukturunternehmen tätig. Das Unternehmen betreibt unter anderem SPNV-Linien in Hessen und Rheinland-Pfalz. Mit der Vergabe des Erft-Schwalm-Netzes gewinnt die VIAS erstmals eine Wettbewerbsausschreibung in Nordrhein-Westfalen. Im VRR ist das Unternehmen bereits mit dem Betrieb der RB 34 betraut. Es verkehrt aktuell im Unterauftrag der DB Regio AG als Rurtalbahn auf dieser Linie. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wird das Angebot auf der Strecke verbessert: Montags bis freitags ist tagsüber ein durchgehender Stundentakt vorgesehen und es wird gegen 22.30 Uhr eine zusätzliche Fahrt von Mönchengladbach nach Dalheim angeboten.
Zu Hauptverkehrszeiten höhere Kapazitäten auf der Linie RB 38
Da es zu den Hauptverkehrszeiten zu Platzengpässen auf der Linie RB 38 kommt, wird es zu diesen Zeiten nicht nur höhere Kapazitäten, sondern auch weitere Fahrten zwischen Grevenbroich und Neuss geben. Auf diesem Abschnitt wird montags bis freitags zwischen 6 und 8 Uhr ein 15-Minuten-Takt angeboten. Da im Erft-Schwalm-Netz nur der nördliche Teilabschnitt Düsseldorf – Bedburg (Erft) ausgeschrieben wurde, wird die RB 38 zukünftig in Bedburg (Erft) geteilt. Zur Weiterfahrt Richtung Köln müssen die Fahrgäste umsteigen, der Anschluss in Bedburg erfolgt reibungslos.
Neue Fahrzeuge sorgen für mehr Komfort
Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2017 verkehren auf den Regionalbahn-Linien RB 34 und RB 38 neue leistungsstarke Diesel-Triebfahrzeuge des Herstellers Alstom, die modernen Qualitätsstandards entsprechen. Die Züge haben mehr Sitzplätze und sind komfortabler ausgestattet als die aktuell verkehrenden Fahrzeuge und ermöglichen zudem einen niveaugleichen Ein- und Ausstieg an 76 Zentimeter hohen Bahnsteigen.
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