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Aktuelles RRX: Betrieb ausgeschrieben
14.02.2014
VRR startet eines der größten deutschen SPNV-Wettbewerbsverfahren
Millionen Fahrgäste sind täglich auf den Schienen in Nordrhein-Westfalen unterwegs. Sie nutzen den SPNV für ihre Wege zu Arbeit, Ausbildung, Schule oder in der Freizeit. Insbesondere die Hauptachse zwischen Ruhrgebiet und Rheinland, der sogenannte Rhein-Ruhr-Korridor, ist stark belastet. Ab 2018 werden neue Fahrzeuge auf den wichtigsten RE-Linien eingesetzt, die nach Fertigstellung der noch fehlenden Infrastruktur in das RRX-System überführt werden. Schon durch die neuen leistungsstarken Züge verkürzen sich ab 2018 die Reisezeiten.
Nachdem die europaweite Ausschreibung der zukünftigen RRX-Fahrzeuge im Oktober 2013 gestartet ist, wurde jetzt die Ausschreibung für den Betrieb der Züge veröffentlicht. Es wird ein Eisenbahnverkehrsunternehmen gesucht, das die rund 85 Doppelstock-Fahrzeuge von 2018 bis 2033 betreibt. Die zukünftigen Züge verkehren dann auf den heutigen Linien RE 1, RE 4, RE 5, RE 6 und RE 11, die perspektivisch in das RRX-System überführt werden sollen. Das Leistungsvolumen umfasst insgesamt 14,2 Millionen Zug-Kilometer pro Jahr. Den Zuschlag wird das wirtschaftlich günstigste Angebot erhalten, das die hohen Qualitäts- und Leistungsanforderungen erfüllt.
Fünf Aufgabenträger beteiligt
Da die Züge im größten Teil Nordrhein-Westfalens unterwegs sind und zusätzlich die Anbindung der benachbarten Regionen um Kassel und Koblenz abdecken, sind neben dem VRR der Zweckverband Nahverkehr Rheinland (ZV NVR), der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL), der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) sowie die Verkehrsverbund und Fördergesellschaft Nordhessen mbH (NVV) Träger der Ausschreibung. Die Ausschreibung des RRX-Systems ist eines der größten deutschen SPNV-Wettbewerbsverfahren seit der Marktöffnung 1996.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.rrx.de