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Aktuelles Mehr Barrierefreiheit im SPNV
04.02.2014
Enge Kooperation für vertrauensvolle Zusammenarbeit
Für Bürgerinnen und Bürger mit körperlichem Handicap stellt der Alltag besondere Herausforderungen dar. Fehlende Aufzüge an Bahnhöfen oder Höhenunterschiede zwischen Bahnsteigen und Zügen können schnell zu schwer überwindbaren Hindernissen werden.
Nur eine barrierefrei gestaltete Umwelt ermöglicht es ihnen, alltägliche Dinge, wie Einkäufe oder Arztbesuche, ohne fremde Hilfe zu erledigen. Um die selbständige Nutzung des SPNV für mobilitätseingeschränkte Menschen in Zukunft weiter zu verbessern, hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW die Rahmenvereinbarung „Gemeinsam in eine Zukunft mit mehr Barrierefreiheit im SPNV“ unterschrieben. In dieser Vereinbarung verpflichten sich beide Vertragspartner zu enger Kooperation und vertrauensvoller Zusammenarbeit. Als Bewilligungsbehörde für Investitionen in die Nahverkehrsinfrastruktur wird der VRR im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterhin auf die barrierefreie Gestaltung und Umsetzung achten und die LAG SELBSTHILFE NRW über alle relevanten Planungen informieren. Außerdem ist die Landesarbeitsgemeinschaft Ansprechpartner in allen Angelegenheiten der barrierefreien Gestaltung des SPNV. So wurde als gemeinsames Ziel vereinbart, eine Bahnsteighöhe von 76 Zentimeter an allen S-Bahn-Stationen anzustreben um einen stufenlosen Ein- und Ausstieg in die Züge zu ermöglichen.
Die Landesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE NRW ist ein Interessenzusammenschluss von über 120 Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen in NRW. Weitere Informationen erhalten Sie auf folgender Internetseite: www. lagsh-nrw.de